Laphroaig

Donald und Alexander Johnston, die Söhne des Gründers von Lagavulin gelten als die ersten Betreiber der Laphroaig Distillery, die das Gründungsjahr 1815 verzeichnet. Die Brennerei blieb auch fast 140 Jahre in Familienbesitz. Als der letzte des Johnston Clans, Ian Hunter 1957 kinderlos starb, vererbte er die Brennerei seiner langjährigen Assistentin Bessie Williamson. Sie verkaufte 1967 an Long John Distillers, die 1975 zu Allied Domeqc kamen. Nach der Übernahme von Allied Domeqc durch Pernod Ricard wurde Laphroaig 2005 aus kartellrechtlichen Gründen an Beam Global abgegeben. Seit 1994 darf sich die Brennerei mit den Federn des Prince of Wales schmücken, deren Hoflieferant sie ist. Kennern ist Laphroaig seit langem für die kräftigen, torfigen Malts bekannt, die noch sehr traditionell hergestellt werden. Als eine von nur 6 Destillerien in Schottland mälzt Laphroaig einen Teil ihres Gerstenmalzes selbst auf traditionellen Malzböden.

Abfüllungen (Standard Range)

Laphroaig 10 years, 40% vol., Kräftig-Phenolischer Torf, maritimen Noten, salzige Unteröne
Laphroaig 10 years, Sherry Oak, 48% vol., gefinished in Oloroso Sherry Casks, seit 2021 in der Standard Linie, Reichhaltiger Torf, gut gepaart mit typischer Sherry Nussigkeit und Frucht
Laphroaig Quarter Cask, 48% vol., Erst in Bourbon Casks, dann in Quaarter Casks (50 Liter). Mehr Holzkontakt bringt komplexere Strukturen und eine mehr Vanillesüße zum großen Torf

Zahlreiche limitierte Versionen werden angeboten.

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